Der Optimus
Vega ist ein
4-Season-Gaskocher mit Schlauchanschluss. Mit im Lieferumfang enthalten sind
ein auf zwei Größen regulierbarer Aluminium-Windschutz und ein
Aufbewahrungsbeutel.
Technisches:
Brennstoff:
Butan, Isobutan, Propan
Leistung: 1400 W (Effizienz-Modus),
3700 W (4-Season-Modus)
Gewicht: 178 g
Maße: 130 x 70 x 65 mm
Kochdauer:
Diesen
Punkt fasse ich separat, denn die Kochdauer hängt bekanntlich von vielen Dingen
ab.
(Umgebungs-,
Wasser-, Gastemperatur, …) Vom Hersteller sind 3min/l im
4Season-Modus und 4.30min/l im Effizienz-Modus angegeben. Genaue Angaben zu den
Anfangsbedingungen dieser Messung werden allerdings nicht gegeben.
Um
einen Vergleich bieten zu können, testete ich den Vega mit demselben Behälter
wie das Sol-Kochsystem, nämlich dem 500ml Sol-Kochaufsatz, bei änlicher Umgebungs-,
Wasser- und Gastemperatur.
500
ml Wasser von 15°C, brachte der Vega in 1.55 min im Effizienzmodus und
in sagenhaften 1.14 min im 4-Season-Modus zum Kochen. (Gastemp.: ~20°C).
Damit liegen die Werte dieser Messung jeweils ~1/2 min unter den
Herstellerangaben.
Um
extreme Kälte zu simulieren kühlte ich das Gas auf -18°C ab. Der Vega
ging im Effizienzmodus einwandfrei an und brachte 500ml 15°C warmes Wasser in 3.35min
zum Kochen. Man sollte beachten, dass nach dem Zudrehen der Gaszufuhr noch eine
kurze Zeit das Restgas, das sich noch im Schlauch befindet, verdampft und
verbrannt wird.
Handhabung:
Da
dem Vega eine wirklich gute und ausführliche Bedienungsanleitung beiliegt,
möchte ich hier nicht erklären, wie man den Kocher benutzt. Allerdings
möchte ich ein paar Worte zur Handhabung verlieren.
Beim
Aufbauen des Kochers sollte man unbedingt darauf achten, dass bevor man die
Gaskartusche anschraubt die Regulierung des Kochers wirklich zu ist. Es kann
durchaus sein, dass es kocherabhängig ist, in welcher Position der Kocher sich
zusammenbauen lässt. Allerdings hat mein Testkocher die Macke, dass man das
Ventil ein Stück aufdrehen muss, um es einzuklappen. Dies kann allerdings wie
gesagt auch produktionsabhängig sein, da wahrscheinlich vor der Bohrung nicht
die Phase des Gewindes überprüft werden kann.
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Im
Allgemeinen fühlt sich der Vega sehr robust an, sodass man nicht befürchten
muss ein Teil abzubrechen, wenn man es mal kräftiger anfasst. Trotz der
insgesamt robusten Bauweise ist die Gasregulierung sehr feinfühlig.
Durch
die Gaszufuhr via Schlauch hat der Kocher zudem einen enorm niedrigen
Schwerpunkt, was vor allen Dingen das Kochen mit großen und schweren Topfen
angenehm macht.
Windschutz:
Der
mitgelieferte Windschutz erfüllt seinen Zweck. Da es sich um einen gefalteten
Alu-Windschutz handelt, lässt sich dieser zwar enorm klein verpacken,
allerdings gibt es auch deutlich robustere Bauweisen. Die Lebensdauer des
Windschutzes ist durch das ständige Falten enorm beschränkt. Man kann aber auch
darauf achten ihn nicht immer an den gleichen Stellen zu falten, wodurch Risse
deutlich hinausgezögert werden können.
Fazit:
Mit
dem Optimus Vega kauft man einen leistungsstarken, robusten Kocher, der keine
wirklichen Schwachstellen hat und mit dem man auch bei niedrigen Temperaturen gewappnet
ist. Der 4-Season-Modus verbraucht zwar viel Gas, bringt aber dementsprechend
auch Leistung unter den Topf. Preislich checkt der Optimus Vega bei ca. 95€
ein.











